Rückblick Projekte 2021

Das Jahr 2021 war trotz Pandemie ein produktives Jahr

Nach meinem ersten Geschäftsjahr kann ich auf ein durchaus erfolgreiches Jahr zurückblicken. Im Laufe des Jahres 2021 fand ich mich in der günstigen Lage, an verschiedenen und zugleich spannenden Projekte arbeiten zu dürfen. Diese wurden zum Teil in Zusammenarbeit mit anderen Firmen durchgeführt. An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bei den verschiedene Bauherren, Bauherrinnen und den kooperierenden Firmen für ihre Aufträge und nicht zuletzt für die gute Zusammenarbeit bedanken.


Aufmass EFH mit angebauter Scheune als Projektgrundlage zur Weiterentwicklung, Frasnacht TG

Die Bauherren wünschen sich einen zeitgemässen Um- und Ausbau der bestehende Liegenschaft.

Das bestehende Anwesen stammt aus der Zeit um 1828/34. Im Laufe der Zeit wurden an dem ursprünglichen Haus zwei Anbauten vorgenommen, einen Scheune mit Kuhstall und einer Wohnraumerweiterung. Das Gegenwärtiges Ziel ist, aus dem bestehenden ungenutzten Dachgeschoss und dem Kuhstall mehr Wohnraum zu schaffen, während die Scheune als teilweise gedeckter Aussenraum in den Wohnbereich mit eingebunden werden soll. Da keine Bestandspläne vorhanden waren, war meine erste Aufgabe den Bestand zu dokumentieren. Die Bestandsaufnahme dient als Grundlage für die Weiterentwicklung des Projektes.


Dachausbau eines Einfamilienhauses, Romanshorn TG

Das geräumige Dachgeschoss das als Abstellraum diente sollte ausgebaut und im bestehenden Wohnhaus intergiert werden.

Der Dachboden des Hauses wurde zu wenig genutzt und andererseits verlor das Haus durch das ungedämmte Dach viel Heizwärme. Die Bauherrin wollte die vorhandene Wohnfläche erweitern in dem Sie das Dachgeschoss hinzuzog. Da, für das 1878 erbaute Haus keine Baupläne vorhanden waren, habe als erstes eine Bestandsaufnahme gemacht und anschliessend die Eigentümerin bis zur Umsetzung des Dachausbaus begleitet.  Die Vorbereitungsarbeiten beinhalteten Grundrissvorschlag, Kostenberechnungen, Baubewilligung, Fördergelder beantragt und die Aufbietung der Handwerker. Nach Erhalt der Baugenehmigung hat die Bauherrin den Dachausbau auf eigene Verantwortung umgesetzt. 


Studie Ersatzbau eines bestehendes Einfamilienhaus, Uttwil TG

Ein älteres EFH mit See Sicht sollte mit einem Neubau die Parzelle besser nutzen.

Im Auftrag vom Bauherr und das Architekturbüro Bötschi Architekturbüro SIA GmbH erstellte ich eine Konzeptstudie für einen Ersatzneubau, als Ersatz für das bestehende Wohnhaus auf dem Areal. Ziel war es, das sich das neue Zweifamilienhaus harmonisch ist seine Umgebung einfügt und den wunderbaren Seeblick in die Hauptwohnbereiche einbindet. Allerdings hat sich zwischenzeitlich die Ausgangslage geändert und das Projekt würde nicht in dieser Form umgesetzt.


Machbarkeitsstudie Umbau und Umnutzung eines EFH mit Werkstatt, Sirnach TG

Eine Machbarkeitsstudie mit Kostenberechnung für einen Umbau und Umnutzung eines von der Thurgauer Denkmalpflege als «wertvoll» eingestuftes Einfamilienhauses mit Werkstatt in ein oder zwei Wohnungen. 

Das Haus aus den Jahren 1849/50 war ein Anbau an ein bestehendes Fachwerkhaus und bestand ursprünglich aus einem Wohnbereich mit Restaurant und angebauter Scheune. Im Laufe der Zeit erfuhr das Gebäude zahlreiche Veränderungen, zuletzt der Umbau der Scheune in eine Garage und Werkstatt. Die Kunden hatten die Möglichkeit, dieses Anwesen zu erwerben unter der Bedingung, dass das Gebäude mit einem sehr knappen Budget in ein oder zwei Wohnungen umzuwandeln. Meine Aufgabe in der Vorprojektphase bestand in der Konzeptplanung der beiden Varianten. In Zusammenarbeit mit Herr Rüdiger Sielisch, zertifizierter Altlastendiagnostiker wurden die Kosten für den Umbau kalkuliert. Leider haben die Bauherren den Zuschlag für das Gebäude an einen Konkurrenten verloren. Somit wurde das Projekt nicht in der vorgeschlagenen Form durchgeführt.


Hindernisfreie Umbaumassnahmen an ein bestehendes Einfamilienhaus, Widnau SG

Ein älteres Einfamilienhaus sollte mit dem Anbau einer Hebebühne und internen Umbau hindernisfrei gestalten werden. 

Um einem gehbehinderten Familienmitglied den Zugang zum Haus zu ermögliche, sowie die Bewegung im Haus zu erleichtern, wurde ich gebeten, die Familie bei der Durchführung der notwendigen baulichen Veränderungen zu unterstützen. Das Budget für An- und Umbau war eher beschränkt. Somit wurden nur die wesentlichen Massnahmen umgesetzt. Am wichtigsten war die Installation der Hebebühne, um den Rollstuhlfahrer vom Garagenvorplatz ins Haus zu transportieren. Weitere Massnahmen, die umgesetzt wurden, war die barrierefreie Gestaltung des Badezimmers. Kleinere Massnahmen waren die Verbreiterung der lichten Breite der Türen und der Wegfall der Schwellen im Hochparterre. Meine Arbeit umfasste Entwurfsvorschläge, Kostenermittlung, Einholung der Baugenehmigung, Koordination der Handwerker und Erstellung des Bauablaufplans. Anschliessend überwachte die Bauherrin die Umsetzung der baulichen Veränderungen auf eigene Verantwortung.


Fassadensanierung und Aufstockung eines Mehrfamilienhaus, Romanshorn TG

Das bestehende Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1953 soll eine Fassadensanierung unterzogen werden. Um das Bauvolumen für die Parzelle auszureizen soll der Baukörper um ein Geschoss aufgestockt werden.

Gestaltung und Materialeinsatz des Mehrfamilienhauses widerspiegeln die Entstehungszeit der Liegenschaft. Die Küchen und sanitären Anlagen wurden zwischenzeitlich renoviert, jedoch wurden ausser Instandhaltungsarbeiten weder an der Fassade noch am Dach Sanierungsmassnahmen durchgeführt. Auf Wunsch des Bauherrn soll die bestehende Gebäudehülle mit einer gedämmten hinterlüftete Fassade ergänzt werden. Ein neuer Aufzug soll die Bestandsgeschosse erschliessen und den Zugang zum neuen Dachgeschoss gewährleisten, wo einst das Satteldach sich befand. Das Projekt befindet sich noch in der Vorprojektphase und wird in Zusammenarbeit mit Bötschi Architekturbüro SIA GmbH und ADP Baumanagement GmbH entwickelt.


Öffentliche Nutzung Schloss Luxburg, Egnach TG

Eine Interessensgemeinschaft hatte die Vision das Schloss Luxburg mit eigenen kleinen Hafen am Bodensee von einer Stiftung abzukaufen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

In Zusammenarbeit mit Bötschi Architekturbüro SIA GmbH habe ich die Projektunterlagen so aufbereitet, dass die Pläne für verschiedene Anwendungen genutzt werden können, sei es für das Fundraising, die Medien, die Webseite und allgemeine Information-Kundgebung. Der Aktueller Stand ist, dass die Interessensgemeinschaft das Schloss erworben hat und nun Spenden sammelt, um die verschiedenen Umbau- und Sanierungsmassnahmen umzusetzen.


Teilsanierung Einfamilienhaus, Arbon TG

Das 50-jährige eingeschossige Bungalow wurde einer Teilsanierung unterzogen.

Das in den siebziger Jahren erbaute Haus hatte noch die Originalfenster aus dem Jahr 1969. Tatsächlich entsprach die Dämmwirkung der doppelt verglasten Fenster nicht mehr den heutigen Standards. Mit dem Austausch der Fenster ergab sich die Möglichkeit, die ehemaligen Fenster durch dreifach verglaste Balkontüren zu ersetzen, dass den Zugang zum Garten über eine Terrasse ermöglicht. Um dies umzusetzen, mussten alle Heizkörper unter den alten Fenster zur Seite versetzt werden. Gleichzeitig wurden die Bodenbeläge erneuert bzw. an die neue Situation angepasst. Nebst der thermische Sanierung der Fenster wurde die vorhandene dünne Wärmedämmung in der Decke durch eine 22cm starken Schafwolldämmung ersetzt.


Bienenhaus mit Materiallager, Untereggen SG

Ein passionierter Imker hat die Vision ein Bienenparadies für Bienen zu kreieren.  

Die Vision des Imkers war es, auf einem Gelände in der Landwirtschaftszone Bedingungen zu schaffen, die nicht nur seinen Honigbienen, sondern auch verschiedenen Wildbienen und anderen Kleinlebewesen ein Zuhause bieten. Um dies zu erreichen, wurde eine Infrastruktur benötigt. Aufgrund der Anforderungen des Imkers bestand mein Auftrag darin, eine Baugenehmigung für das Bienenhaus mit angrenzendem Schleuderraum und unter Berücksichtigung der Hanglage des Grundstücks auf einer tieferen Ebene ein Lager für das Imkermaterial zu erstellen. Ausserdem sollten Vorkehrungen für eine umweltfreundliche Umgebung für Bienen und Kleintiere getroffen werden. Ein Biotop, eine Trockenmauer für Eidechsen und Co., ein Sandarium für Wildbienen und eine 40 Meter lange Hecke mit einheimischen Gehölz, sowie einheimische Hochstammbäume und Blumenwiese runden das Konzept ab.